Fachstelle Queere Jugend NRW

In Nordrhein-Westfalen gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher lesbisch, schwuler, bisexueller, transgeschlechtlicher und queerer Jugendangebote, die sehr häufig ehrenamtlich organisiert werden.

Die Fachstelle der Queeren Jugend NRW (bis 2016 LSBT* Jugendfachstelle) bietet Unterstützung, Vernetzung und Qualifizierung für die queeren Jugendgruppen und ihre Gruppenleiter_innen an.

Grundsätzlich orientiert sich die Fachstelle der Queeren Jugend NRW an den individuellen Bedarfen der queeren Jugendgruppen und geht flexibel auf die jeweiligen Themen und Probleme ein. Partizipation und Mitbestimmung sind in der Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Jugendgruppen handlungsleitend.

Im April 2014 wurde die Fachstelle Queere Jugend NRW in Trägerschaft des Schwulen Netzwerks NRW e.V. gegründet. Sie arbeitet eng mit der LAG Lesben in NRW e.V. zusammen.

Zusätzlich gibt es seit Oktober 2016 eine weitere Stelle für die Arbeit mit geflüchteten queeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie vernetzt, berät und unterstützt die queere Jugendarbeit in NRW in der Arbeit mit jungen Geflüchteten. Dies geht einher mit einer Sensibilisierung der Jugendarbeiter_innen und der Stammjugendlichen für die Themen Flucht, Migration und Rassismuserfahrungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der landesweiten Selbstorganisation und Vernetzung queerer Geflüchteter selber.

Das Schwule Netzwerk NRW ist seit 2003 anerkannter Träger der Jugendhilfe nach §75 SGB VIII und seit 2014 Mitglied im Paritätischen Jugendwerk NRW.
Die Fachstelle Queere Jugend NRW wird vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) finanziert.

Die Fachstelle Queere Jugend NRW  kooperiert mit dem Landesjugendring NRW e.V., der LAG Mädchenarbeit, LAG Jungenarbeit, der Fachstelle “Gerne anders NRW”, Jule NRW, der Landeskoordination Antigewalt Arbeit gegen Lesben, Schwule und Trans*|Rubicon, Lambda e.V., mit dem ABA-Fachverband und vielen weiteren Kolleg_innen.