Finanzielle Förderung

Die Fachstelle Queere Jugend NRW hat drei Bereiche, bei denen sie Jugendgruppen vor Ort mit Projektmitteln finanziell unterstützen kann.

A) Öffentlichkeitsarbeit

  • Mit Öffentlichkeitsarbeit sind Maßnahmen gemeint, die dazu dienen, eure Gruppe bekannter zu machen. Ihr wollt Flyer drucken, einen Banner für CSD-Umzüge professionell anfertigen lassen, ein Roll-Up für den nächsten Infostand anschaffen oder Aufkleber mit eurem Logo drucken lassen? Kein Thema! Solche Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind finanziell überschaubar und können über die Fachstelle finanziert werden.
  • Zudem verfügen wir über viel Erfahrung bei der Erstellung von Druckerzeugnissen und können euch beraten, wie ihr zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis an brauchbare Printprodukte kommt.

B) Maßnahmen der Vernetzung

  • Alle Menschen, die sich in verschiedenen Städten für LSBT* Jugendliche einsetzen, sammeln lehrreiche Erfahrungen beim Aufbau der Jugendgruppen, stoßen auf Hindernisse und finden originelle Lösungen. Was liegt da näher als von diesem großen Fundus an Wissen, Erfahrungen und Lösungsideen zu profitieren? Das geht am besten, wenn ihr euch untereinander kennt, Erfahrungen austauscht und euch miteinander vernetzt.
  • Außerdem gibt es viele Aktionen, die in einer großen Gruppe mehr Spaß machen oder effektiver sind als in einer kleinen. Das können sein:
    • gemeinsame CSD-Auftritte der Jugendgruppen einer Region,
    • gegenseitige Besuche von Events und Aktionen der Jugendgruppen untereinander,
    • gemeinsame Ausflüge und noch vieles mehr.
  • Die Fachstelle Queere Jugend NRW kann bei der Übernahme von Fahrtkosten, Miete für Räume und Geräte bei Vernetzungstreffen oder Anschaffungen, die dafür getätigt werden müssen, finanziell behilflich sein.

C) Fortbildungsmaßnahmen

  • Vielleicht habt ihr Lust, euch mit inhaltlichen Fragen zu beschäftigen und Gäste einzuladen, die sich mit bestimmten Themen gut auskennen und euch davon berichten können oder euch etwas beibringen:
    • Wie haben Lesben und Schwule eigentlich in den 1960/70er Jahren gelebt?
    • Wie war das damals mit der Aids-Krise in den 1980ern?
    • Wie ist es lesbisch/schwul/trans* zu sein und eine Behinderung zu haben?
    • Was bedeutet es trans* zu sein und fühlen sich trans* Jugendliche automatisch in einer lesbisch-schwulen Jugendgruppe wohl?
  • Möglicherweise möchtet ihr euch auch als Gruppenleiter_innen weiter qualifizieren, eine Schulung zum Erwerb der Juleica-Card besuchen oder einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. Wenn ihr zu solchen oder anderen Themen inhaltlich arbeiten wollt, kann die Fachstelle Queere Jugend NRW Honorare für Referent_innen, Kursgebühren, Materialien, Fahrtkosten etc. erstatten.

 

Egal ob A, B oder C: Wenn ihr eine Idee habt, dann teilt sie bei der Fachstelle Queere Jugend NRW mit. Wir können dann gemeinsam überlegen, wie euer Projekt umgesetzt werden kann und welche Kosten anfallen.