Das Team

Wer arbeitet in der Fachstelle Queere Jugend NRW?

Hier finden sich Informationen zur Besetzung:

  • des Beirats des Netzwerks Queere Jugend NRW
  • des Teams der Landeskoordination der Fachstelle Queere Jugend NRW
  • des Teams des Projektbereichs “Queere geflüchtete Jugendliche”

Beirat der Queeren Jugend NRW

Seit September 2016 wird die Fachstelle der Queeren Jugend NRW von einem Beirat aus den ehrenamtlichen Jugendgruppen unterstützt.

Auf dem Vernetzungstreffen im Frühjahr 2019 wurde für ein Jahr ein neuer Beirat gewählt.
Von links nach rechts (erst die obere, dann die untere Reihe):

  • Dany Hewelt (ehemaliger Gruppenleiter MeeTs Dortmund)
  • Alina Rahmen (ehemalige Gruppenleiterin Lucky Mönchengladbach)
  • Justin Graage (Diversity Detmold)
  • Alexander Stelzer (ehemalige Leitung Queerschlag Hagen)
  • Jasha Schiedel (all the same Minden)

Team Landeskoordination Fachstelle Queere Jugend NRW

Seit März 2020 ist die Landeskoordination der Fachstelle Queere Jugend NRW mit folgenden drei Mitarbeiter*innen besetzt: Mo Zündorf, Max Schlüter und Madeline Doneit.

Mo Zündorf

Team Landeskoordination
Pronomen: nin

  • Studium der Sozialwissenschaften (B.A. Uni Maastricht) und Gender Studies (M.A. Uni Utrecht und Granada) mit den Schwerpunkten Transgender Studies und Rassismus Theorien
  • Langjährige Erfahrung in dem Aufbau eines neu gegründeten queeren Jugendtreffs sowie in der offenen queeren Jugendarbeit
  • Schwerpunkt: trans* Rechte, geschlechtliche Selbstbestimmung und geschlechtssensible Angebote in der Jugendarbeit
  • Jahrgang 1986

Queer politisches Engagement begeistert mich seit vielen Jahren sehr: Ich habe mit IGLYO – einer europaweiten LSBTIQA+ Jugendorganisation – gearbeitet, bei ABqueer e.V. queere Schulaufklärungsarbeit mitgestaltet und mich entschieden mich auch in meinem Studium auf queere Bewegungspolitik, trans* Empowerment sowie rassismuskritische Perspektiven zu fokussieren. Ich habe einen B.A. in Sozialwissenschaften (Uni. Maastricht) und M.A. in Gender Studies (Uni. Utrecht und Granada). Nach einem Praktikum beim Deutschen Institut für Menschenrechte war ich bei dem Aufbau des Puzzles LSBTQ Jugendtreff in Siegen hauptamtlich von Anfang an dabei (2014) und habe bis 2017 dort die queere Jugendarbeit mitgestaltet. Freiberuflich arbeite ich zu den Themen geschlechtergerechte Sprache, trans* und Gesundheit, sowie geschlechtliche Vielfalt und Selbstbestimmung in der Jugendarbeit.

Max Schlüter

Team Landeskoordination
Promonen: er

  • Staatl. anerkannter Erzieher
  • Langjährige Praxiserfahrung in der offenen queeren Jugendarbeit
  • BA Soziale Arbeit (i.A)
  • Marte Meo Practitioner
  • Schwerpunkt: Empowerment von trans* Menschen in der queeren Jugendarbeit
  • Jahrgang 1994

Seit November 2019 arbeite ich für die Fachstelle der Queeren Jugend NRW. Neben meiner Ausbildung zum Erzieher und meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich von 2014 bis Oktober 2019 im LGBTIQ*+ Jugendtreff GAP in Bonn gearbeitet (bis 2018 ehrenamtlich). Mein Schwerpunkt dort war die trans* Jugendarbeit.  Von 2016 bis Oktober 2019 war ich als Sprecher bei dem Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt SCHLAU NRW tätig. Als freiberuflicher Bildungsreferent führe ich einige Fortbildungen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt durch. Hierbei liegt mein Schwerpunkt auf trans* Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit und Jugendhilfe.

Madeline Doneit

Team Landeskoordination
Pronomen: sie

  • Pädagogin (B.A. Erziehungswissenschaft) mit Schwerpunkt geschlechter- und heteronormativitätskritische Pädagogik und Bildungsarbeit
  • Langjährige Praxiserfahrung in der offenen queer-feministischen Mädchen*arbeit und queeren Jugendarbeit
  • Schwerpunkt: Politische Bildungs- und Empowermentarbeit zu den Themenfeldern Sexualität, Körper, Queer-Feminismus sowie FrauenLesben- und LSBTIQ*-Bewegung
  • Jahrgang 1989

Seit März 2019 bin ich Mitarbeiterin im Team der Landeskoordination der Fachstelle Queere Jugend NRW. Parallel zu meinem Studium habe ich mein Herz an die Offene Jugendarbeit mit Mädchen* und Queers verloren: Von 2011 bis 2015 war ich als Pädagogin im Mädchen*treff der Alten Feuerwache Köln und von 2015 bis 2017 im SUNRISE Dortmund aktiv. Zudem habe ich insbesondere im queer-feministischen Bewegungskontext Erfahrungen als politische Bildnerin sammeln und mich am Fachdiskurs der politischen Bildung beteiligen können (u.a. Mitherausgabe des Sammelbands „Geschlecht ist politisch. Geschlechterreflexive Perspektiven in der politischen Bildung“, 2016). Zuletzt war ich als WHK für das Online-Wissensportal LSBTI² in der Arbeitsgruppe von Gabriele Dennert (FH Dortmund) beschäftigt sowie in einem Archiv-Projekt für das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF).

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Projektbereich “Queere geflüchtete Jugendliche”

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Katharina Feyrer

Jugendbildungsreferentin für die Arbeit mit geflüchteten queeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen

  • Schwerpunkte: diversitätsbewusste und machtkritische Pädagogik in der Migrationsgesellschaft
  • Soziologin (M.A.) mit den Schwerpunkt Gender und Queer Studies, Rassismustheorien und Migrationssoziologie
  • Systemische Beraterin (IF Weinheim)

Seit Oktober 2016 bin ich im Team der Jugendfachstelle für die Arbeit mit geflüchteten queeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen zuständig. Ich habe in Münster Soziologie, Islamwissenschaft und Politikwissenschaft studiert und bin seit 2009 erst in ehrenamtlichen Projekten, ab 2012 dann freiberuflich in der außerschulischen Jugendbildungsarbeit sowie der Weiterbildung und Beratung für pädagogische Fachkräfte unterwegs. Während meines Studiums war ich für jeweils mehrere Monate in Amman, Kairo und in Istanbul. In Deutschland habe ich in verschiedenen queer-feministischen und antirassistischen Initiativen mitgearbeitet.

Meine Haltung ist durch den Anti-Bias-Ansatz inspiriert. Dazu gehört für mich ein kritischer Blick auf die eigene Haltung aus weißer Cis-Perspektive, auf Ein- und Ausschlüsse in den Räumen und Gruppen in denen ich mich bewege und die Frage, was gesellschaftliche Normen und Machtverhältnisse damit zu tun haben.

Djalila Boukhari

Jugendbildungsreferentin für die Arbeit mit geflüchteten queeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen

  • Schwerpunkte: Empowerment für Jugendliche of Colour, intersektionale Pädagogik
  • Soziale Arbeit (B.A.), Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, langjährige Erfahrung in der (offenen) Jugendarbeit mit Jugendlichen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrung und/oder of Colour

Imany Maari

Jugendbildungsreferentin für die Arbeit mit geflüchteten queeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen

  • Schwerpunkt: Langjährige Berufserfahrung in der psychosozialen Beratung & Begleitung.
  • Diplom Sozialpädagogin
  • Systemische Beraterin (DGSF)
  • Systemische Familientherapeutin i.A.
  • Bildung und Antidiskriminierung zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt im Rahmen von SCHLAU.

Ich arbeite seit dem 01. Juli 2019 im Projekt queere geflüchtete Jugendliche. Nebenberuflich habe ich mich sowohl innerhalb verschiedenster Arbeitsgemeinschaften als auch persönlich für die LSBTIAQ* of Color / mit Migrationshintergrund/ mit Fluchtgeschichte – Community interessiert und eingesetzt. Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben im Projekt und das gemeinsame Bestreben nach Sichtbarkeit, Empowerment und Verständnis für Menschen mit Mehrfachzugehörigkeit.